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Ausbildung im Diakoniewerk

Der Beruf der Krankenpflegehilfe umfasst die grundpflegerischen Tätigkeiten bei Kranken und Gesunden aller Altersgruppen, die der Erhaltung, Anpassung und Wiederherstellung der normalen physischen, geistigen und sozialen Funktionen des Lebens dienen.
Krankenpflegehelfer/-innen arbeiten vorwiegend in Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken. Darüber hinaus sind Krankenpflegehelfer/-innen in Altenheimen, Hospizen, Wohnheimen für Menschen mit Behinderung sowie in Einrichtungen für Kurzzeitpflege beschäftigt. Ein weiteres Tätigkeitsfeld bietet die ambulante Pflege.
Moderne Pflege wird von einem Team geleistet, welches im Miteinander umfassende Lösungsmodelle erarbeitet und durchführt. Das stellt hohe Anforderungen an ihre Einstellung zum Menschen und ihr Verhalten im Beruf.
 
Zugangsvoraussetzungen

  • guter Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung oder eine Berufsausbildung mit Lehrabschluss
  • Vollendung des 17. Lebensjahres

Ausbildungsdauer

  • die Ausbildungsdauer, beginnend im August, beträgt ein Jahr
  • die Ausbildung besteht aus einem praktischen Teil (1.000 Std.) und einem theoretischen Teil (ca. 600 Std.).

Praktische Ausbildung
Sie umfasst die Betreuung und Begleitung der kranken und alten Menschen sowie die damit verbundenen hauswirtschaftlichen Tätigkeiten und sonstigen Assistenzaufgaben im Klinik- und Heimbereich.

Theoretische Ausbildung
Sie wird in Unterrichtsblöcken und an Studientagen durchgeführt. Unterrichtet werden folgende Fächer:

  • KPH Krankenpflegehilfe
  • Berufs-, Gesetzes-und Staatsbürgerkunde
  • Hygiene
  • Anatomie, Physiologie
  • Krankheitslehre
  • Arzneimittellehre
  • Erste Hilfe

Abschluss
Am Ende der Ausbildung findet eine praktische und schriftliche Abschlussprüfung vor dem staatlichen Prüfungsausschuss statt.

Perspektiven
Nur hochqualifiziertes, mit neuesten Techniken und Tendenzen vertrautes Personal kann die Ansprüche an eine umfassende Pflege gewährleisten. Es gibt viele Berufs- und Tätigkeitsfelder für beruflich Pflegende. Nach der weiterführenden Ausbildung zur/ zum Gesundheits- und Krankenpfleger/-in ist eine Weiterbildung in folgenden
Bereichen möglich:

  • Fachweiterbildung für Anästhesie, Dialyse/Nephrologie, Hygiene, Intensivpflege, Onkologische Pflege, Operationsdienst, Psychiatrische Pflege, Rehabilitation, Gerontopsychiatrie, Endoskopie, Stomatherapie, Nephrologie
  • Zusatzqualifikationen: Stationsleitung, Hygienefachkraft, Praxisanleiter, Mentor, Pflegeberater, Qualitätsbeauftragter
  • Studiengänge bei gegebenen schulischen Voraussetzungen: Pflegemanagement, Pflegepädagogik, Pflegewissenschaft, Sozialmanagement, Sozialarbeiter
Dr. phil. Ralph Bethke
Leitung der Berufsfachschule 
Tel. (0 89) 2122-297