17.01.2011
Zum Thema Rückengesundheit wurde in der AZ ein ausführlicher Artikel über unsere Arbeit im Zentrum für Schmerztherapie veröffentlicht. Den Artikel vom 17.01.2011 können Sie hier nachlesen:

10.11.2010
Interview mit Dr. Reinhard Thoma, Chefarzt des Interdisziplinären Zentrums für Schmerztherapie am Diakoniewerk München-Maxvorstadt zum Thema chronische Schmerzen und den dazugehörigen Behandlungsmöglichkeiten aus der AZ vom 08.11.2010:

09.11.2010
In der Online Ausgabe der AZ vom 15. Oktober, befindet sich ein Artikel über das Schmerztherapiezentrum Algesiologikum MVZ welches über die "Volkskrankheit chronischer Schmerz" berichtet. Hierzu wurde Dr. Bernhard Klasen, psychologischer Leiter des Algesiologium MVZ München sowie Dr. Reinhard Thoma, Chefarzt des Interdisziplinären Zentrums für Schmerztherapie befragt.
Einen Link zu der Online Ausgabe der AZ finden Sie hier:
14.6.2010
Mit einem Festakt eröffnete der Vorstand des Diakoniewerks München-Maxvorstadt den neuen Klinikerweiterungsbau an der Arcisstraße. Landtagspräsidentin Barbara Stamm nennt die Klinikerweiterung einen weiteren wichtigen Baustein in der Erfolgsgeschichte des Diakoniewerks München-Maxvorstadt. „Das Interdisziplinäre Zentrum für Schmerztherapie erhält damit ein fachlich wie atmosphärisch attraktives Umfeld. Moderne medizinische Versorgung und die dem Haus eigene würdevolle Fürsorge finden hier ein neues, kompetenzorientiertes Zuhause“, betont die Sozialpolitikerin in ihrer Festrede.
Das Diakoniewerk München-Maxvorstadt ist das Kompetenzzentrum für Gesundheit, Wohlergehen und Pflege in München. In der Belegklinik werden fachärztlich kompetente und innovative medizinische Leistungen mit einer optimalen pflegerischen Versorgung in angenehmem Ambiente erbracht.
Belegkrankenhäuser wie dieses bieten den operierenden Ärzten eine komplette, funktionsfähige Infrastruktur mit entsprechender technischer und personeller Ausstattung. Vier Operationssäle und neueste Medizintechnik stehen zur Verfügung.
Belegkliniken haben in aller Regel eine "überschaubare" Größenordnung, sind also persönlicher und näher am Patienten – ein Effekt, der sich auch positiv auf eine schnelle Genesung auswirken kann.
Durch das neue Haus wird das Angebot im Bereich Allgemeinpflege und Geriatrischer Rehabilitation durch Einzel- und Doppelzimmer im gehobenen Hotelstandard erweitert und die Wettbewerbsfähigkeit dieses Gesundheitszentrums mit christlichem Hintergrund gestärkt. Der fünfgeschossige Neubau an Stelle zweier bisheriger Wohnhäuser in der Arcisstraße schafft für das Diakoniewerk ein angemessenes Eingangsportal zur Universitätsachse „Arcisstraße“ und ermöglicht einen neuen, einladenden, großzügigen und freundlichen Haupteingang für Patienten und Besucher. Die Kosten belaufen sich auf 9,1 Millionen Euro, die ohne staatliche Fördermittel aufgebracht werden mussten.
Das weitere Angebot des Diakoniewerks München-Maxvorstadt wendet sich an pflegebedürftige Menschen aller Schweregrade, aber auch an rüstige Senioren, die die zentrale Lage der Einrichtung zu schätzen wissen. Die Kombination von Seniorenbetreuung mit angeschlossener Klinik, bietet ein Maß an Sicherheit, das in München einzigartig ist.
Vorstand Jörg Pachmann erläuterte in seinem Vortrag: „Wir sind auf dem dynamischen Markt der Landeshauptstadt München die einzige Einrichtung, die so umfassend und konsequent durch die enge Verzahnung von Klinik und Seniorenheim, die ganzheitliche Seniorenbetreuung und -versorgung anbietet und professionell realisiert. Von den Rüstigen über die Geriatrische Rehabilitation und die Akutgeriatrie bis hin zum Pflegebereich für alle Stufen. Wir wollen aber auch den stationären Bereich als Standbein des Diakoniewerks München-Maxvorstadt aktualisieren, erweitern und räumlich verbessern, nachhaltig – ohne auf den schnellen Euro zu schielen.“ Der Erweiterungsbau werde auch helfen, die Betriebsabläufe zu optimieren und unsere Qualität, die gerade erst mit einem hervorragenden Zertifizierungsergebnis bestätigt wurde, noch einmal steigern, so Pachmann.
21.04.2010
Das
Bayerische Gesundheitsministerium erteilt ab sofort dem Diakoniewerk
München-Maxvorstadt die Genehmigung eine Abteilung für Akutgeriatrie
einzurichten. Damit ist die Klinik ist nicht nur eines der ersten Häuser, die
diese Zulassung erhält, sondern in der Kombination Akutgeriatrie mit
geriatrischer Rehabilitation unter einem Dach auch das einzige in Bayern.
Chefarzt Dr. Christian Ullrich dazu: „ Ich freue mich sehr, vor allem natürlich
für die Patienten. Diese brauchen nun keine langwierigen Antragsformalien mehr,
sondern können sofort und rund um die Uhr unsere Hilfe in Anspruch nehmen und
vom Fach- oder Hausarzt eingewiesen werden.“ Das Diakoniewerk München schließt
nun eine mittlerweile dramatisch gewordene Lücke:
Denn, was in Bayern fehlte war ein geriatrisches, also auf alte Menschen, zugeschnittenes Behandlungsangebot. Das Bayerische Gesundheitsministerium hat diesen Missstand erkannt und gehandelt. 34 Betten stehen nun im Zentrum Münchens zur Verfügung um alten Menschen, die an verschiedenen, den Ärzten schon bekannten Erkrankungen leiden und akut, sozusagen über Nacht stationär behandlungsbedürftig werden, zu helfen. Ziel ist es, über die aktuell notwendige Therapie hinaus, die Lebensqualität für die Patientinnen und Patienten zu erhöhen. „In der Kombination akut und rehabilitativ sind wir im Diakoniewerk München-Maxvorstadt herausragend in Deutschland, weil wir diese beiden Bereiche miteinander optimieren. Wir haben es geschafft die Vorteile beider Konzepte für unsere Patienten nutzbar zu machen“, resümiert Dr. Ullrich.
Spezialisten aus allen Bereichen, Ärzte, Fachpflegekräfte, Sozialdienstmitarbeiter, Logopäden, Physio- und Ergotherapeuten arbeiten nicht nur in der Klinik Hand in Hand, sondern betreuen die Patienten auch darüber hinaus, indem sie zum Beispiel Lösungswege der weiteren Behandlung aufzeigen, wie die Organisation von ambulanten Pflegediensten, die Unterbringung im Seniorenheim und alles, was sonst noch für eine medizinische und soziale Weiterversorgung nötig ist.
Die neue Kombination von Akutgeriatrie und geriatrischer Rehabilitation kommt dem gesamten Gesundheitssystem zu gute. Denn dadurch wird es nun zu weniger medizinisch-diagnostischen Redundanzen, also weniger Mehrfachuntersuchungen, weniger überflüssigen stationären Krankenhausaufenthalte und zu weniger Fehlbehandlungen kommen.
Fazit: bessere medizinische Versorgung der älteren bis alten Bevölkerung bei insgesamt geringeren Kosten. Das kann sich sehen lassen.
06.05.2009
Mit einem überdurchschnittlichen Prüfungsergebnis erhielt unser Diakoniewerk M-M zum zweiten Mal das Qualitätssiegel für Pflegeheime, welches zwei Jahre gültig ist. 97 Prozent der Bewohner fühlen sich bei uns sehr wohl, sicher und gut umsorgt. Viel Lob gab es für die Pflegekräfte, deren Arbeit als hervorragend bewertet wurde.

v.l.: Eva-Maria Matzke, Gregor Vogelmann, Siegfried Wolff, Beate Wagner, Christian Osterried, Jörg Pachmann.
Für den ganzen Bericht (und weitere interessante Infos) zur neuen "Durchblick", der Hauszeitschrift des Diakoniewerks München-Maxvorstadt als PDF.
Richtfest Neubau Arcisstraße
Am Freitag, den 20 Juni um 11.00 Uhr war es soweit.
Nach einer langen Planungs- und darauffolgenden Bauphase, die einige unvorhergesehene Überraschungen zeitigte, hielten die Zimmerleute nach alter Tradition einen Richtspruch mit Dank an Bauherr und Architekt.
Zu den Überraschungen gehörten unter anderem die unvermuteten Hohlräume im Baugrund, die eine aufwendige Fundamentierung nötig machten. Aber nach Räumung von insgesamt 7600 Tonnen Schutt und Verbauung von 245 000 kg Stahl konnten Verwaltungsrat, Vorstand und viele Mitarbeiter sowie Gäste des Diakonierwerk München-Maxvorstadt beim Richtfest einen Eindruck von den knapp 3500 m² des Rohbaus gewinnen.
Die Zimmerleute sorgen dafür, dass die Gläser zerspringen. Das Glück sollte somit dem Bauvorhaben treu bleiben.
21.04.2009
Vorstand Jörg Pachmann, Eva-Maria Matzke, Sozialministerin
Christine Haderthauer, Christian Müller (von l nach r).
09.04.2009
Günther Beckstein hat wieder mehr Zeit - und er schärft sein protestantisches Profil: Der frühere Ministerpräsident, heute einfacher CSU-Landtagsabgeordneter, wird ehrenamtlicher Verwaltungsrat für das Diakoniewerk München-Maxvorstadt. Der Verwaltungsrat des evangelischen Gesundheits- und Seniorenzentrums besteht aus neun ehrenamtlichen Mitgliedern und bestimmt die Grundsätze zur Erfüllung der Aufgaben des Diakoniewerkes, er beaufsichtigt die Tätigkeit des Vorstandes und wacht über die Einhaltung der Satzungsbestimmungen.
Die Einrichtung ist 1867 mit königlichem Dekret als Körperschaft des öffentlichen Rechtes ins Leben gerufen worden. Sie kümmert sich unter anderem um Senioren, betreibt Reha- und Akutkliniken, dazu eine Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe und ein Therapiezentrum. tek (SZ 9/10.04.2009)
30.01.2009
Grundsteinlegung für den Neubau
Foto v.l.n.r: Herr Pachmann (Vorstand), Dr. Ruhwandl (Verwaltungsrat), Frau Matzke (Vorstand), Dr. Thoma (Leiter des neuen Schmerz-Zentrums)
17.11.2008
24.09.2007
Diakoniewerk München-Maxvorstadt eröffnet Hauptabteilung für Innere Medizin - Hauptredner Bundesminister Seehofer beweist erneut soziale Kompetenz
Bild links
Podiumsdiskussion anlässlich des Eröffnungssymposiums Hauptabteilung Innere Medizin im Diakoniewerk München-Maxvorstadt.
v.l.: Dr. med. Christian Ullrich, Chefarzt Geriatrie; Prof. Dr. med. Dieter Lüttje, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Klinisch-Geriatrischer Einrichtungen; Dr. Ralf Schneider, Moderator; Bundesminister Horst Seehofer MdB; Eva-Maria Matzke, Vorstandsmitglied Diakoniewerk München-Maxvorstadt; Dr. med. Michael Penz, Leiter Geriatrie MDK Bayern
Bild rechts
Bundesminister Horst Seehofer im Diakoniewerk München-Maxvorstadt
Vor zahlreichen Gästen und unter großem Medieninteresse wurde im Rahmen eines Symposiums die neue Hauptabteilung für Innere Medizin im Zentrum für integrierte Seniorenbetreuung eröffnet.
Chefarzt Dr. Christian Ullrich stellte in der Podiumsdiskussion fest, dass der mehrfach erkrankte ältere Patient in Deutschland zuwenig ganzheitlich behandelt werden kann – von der psychischen und sozialen Dimension ganz zu schweigen. Im Diakoniewerk, mitten im Münchner Stadtteil Maxvorstadt gelegen, ist dies nun anders. „Wir sind in der Lage ein genau analysiertes Behandlungsziel zu erreichen, welches es den Senioren oft ermöglicht, ein eigenständiges Leben in den eigenen vier Wänden, außerhalb der Pflegeabteilungen der Heime, zu führen“, so der Chefarzt Geriatrie. Hintergrund dieses selbst in Europa seltenen Angebots ist die umfassende medizinische und pflegerische Infrastruktur dieser kirchlichen Einrichtung, bestehend aus Belegklinik, Geriatrische Rehabilitation, Therapiezentrum und Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe.
Hauptredner Horst Seehofer markierte die Eckpunkte einer Gesundheitspolitik, die, wie er betonte, zumindest was ihn persönlich betrifft, auf der christlichen Soziallehre aufbaut: „Es darf nicht sein, dass in Deutschland die Arbeit an Maschinen besser bezahlt wird als der Dienst am Menschen und bei aller Diskussion über Pflegesätze darf die Qualität nicht außer Acht gelassen werden“…“Dabei brauchen wir keine Kritiker die Mißstände verallgemeinern und generalisieren: ein Gammelfleischfall, also alles Gammelfleisch; ein schlechtes Heim, also nur schlechte Heime.“
Seehofer bewies sich einmal mehr als das soziale Gewissen der CSU und entwickelte in seinem 45-minütigen Vortrag die Vision einer erstklassigen Gesundheitsversorgung auf der Basis einer gerechten Kostenverteilung. „Wir werden um eine Zusammenführung von Kranken- und Pflegeversicherung nicht umhin kommen“, so sein Fazit.
13.05.2007
Der Verwaltungsdirektor des Diakoniewerkes München-Maxvorstadt, Dipl.-Kfm. Jürgen Huber (40), scheidet nach fünfjähriger, erfolgreicher Tätigkeit für das Diakoniewerk München-Maxvorstadt aus und wird zukünftig für die Deutsche Rentenversicherung Rheinland als Geschäftsführender Verwaltungsdirektor der Ruhrlandklinik tätig sein.
In den vergangenen Jahren hat Jürgen Huber entscheidend dazu beigetragen, das Diakoniewerk München-Maxvorstadt als leistungsfähigen Sozialträger weiterzuentwickeln und wirtschaftlich erfolgreich zu führen. Der Vorsitzende des Verwaltungsrates Andreas Rossmann verweist in diesem Zusammenhang insbesondere auf Hubers Verdienste beim Aufbau der Abteilung für Geriatrische Rehabilitation, die in München mittlerweile einen hervorragenden Ruf genießt und mit 42 Betten die größte Einrichtung dieser Art darstellt.
Bis zur Neubesetzung übernimmt Jörg Pachmann kommissarisch die Aufgaben des Verwaltungsdirektors. Pachmann war von 1992 bis 2004 Gesamtleiter des Krankenhauses Barmherzige Brüder in München und ist seither als Krankenhausberater tätig.
27.10.2006
Diakoniewerk München-Maxvorstadt erhält das Qualitätssiegel für Pflegeheime - Experten erläutern, woran man gute Heime erkennt

Das Institut für die Qualitätskennzeichnung von sozialen Dienstleistungen (IQD) in Stuttgart hat das Pflegeheim in der Heßstraße einer Prüfung in 290 Punkten unterzogen und eine anonyme Bewohner- und Angehörigenbefragung durchgeführt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: In dem Prüfverfahren, in dessen Mittelpunkt die Wünsche der Bewohner stehen und das auch sonst gerne vernachlässigte Bereiche wie Privatsphäre, Selbstbestimmung und Sicherheit untersucht, erreichte das Diakoniewerk M-M in 4 von 5 Bereichen die Maximalpunktzahl. Das Diakoniewerk München-Maxvorstadt, das auch eine Klinik, eine geriatrische Rehabilitation und eine Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe betreibt, ist somit eines der besten Senioren- und Pflegeheime in Bayern. Kein Wunder, dass im Moment alle Plätze belegt sind.
In der anlässlich der Verleihung stattfindenden Diskussionsrunde betonte der Leiter der Heimaufsicht der Landeshauptstadt München Jochen Meindorfer, dass es leider eine Entwicklung hin zu einer Zwei-Klassen-Gesellschaft im Pflegebereich gebe: "Es ist wie beim Autokauf: Wer mehr Geld ausgeben kann, fährt besser und sicherer. Man sollte sich aber genau die Verträge anschauen, welche Leistungen auch wirklich zugesichert werden"! Dr. Ottilie Randzio, Leiterin des Bereichs Pflege des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen sieht allerdings keine Gewähr dafür, dass teurere Heime auch besser sein müssen: "Wir brauchen mehr Transparenz durch eine einheitliche Qualitätssicherung - auch in Heimen mit preiswerteren Pflegesätzen kann man sehr gute Pflege finden." Siegfried Wolff, Geschäftsführer des IQD rät Betroffenen und Angehörigen dazu, sich die Pflegeheime persönlich genau anzusehen: "Wie sauber ist es am Nachmittag auf den Stationen, wie riecht es und wie ist der Umgangston zwischen Pflegekräften und Heimbewohnern?" Auch Verwaltungsdirektor Jürgen Huber vom Diakoniewerk München-Maxvorstadt sieht bereits jetzt einen Spagat zwischen Pflegeaufwand und Finanzierungsmittel: "Wir erreichen unser gutes Ergebnis nur, indem wir nicht an der falschen Stelle sparen und vor allem weil wir viel Energie in die Mitarbeiterauswahl stecken." Seine Kollegin Oberin Eva-Maria Matzke ergänzte: "Ein "gutes" Heim erkennen sie daran, wenn sie die Heimbewohner selbst nach ihrer Zufriedenheit fragen und wenn es voll belegt ist."
Am Podium war man sich auch einig, dass sich die Situation nicht verbessern, sondern verschärfen wird - eine Pflege daheim durch die eigenen Kinder kann schon deswegen in Zukunft nicht mehr realisiert werden, weil es immer weniger Kinder gibt.
12.10.2006
Landesbischof Johannes Friedrich besucht Diakoniewerk München-Maxvorstadt: "Die Zukunft der Kirche liegt in der Verknüpfung der Generationen!"

Insbesondere die Zusammenarbeit der evangelischen St. Markusgemeinde mit dem Diakoniewerk München-Maxvorstadt stand im Mittelpunkt des heutigen Besuches von Landesbischof Johannes Friedrich und Stadtdekanin Barbara Kittelberger. Der Landesbischof verwies darauf, dass allein durch die Überalterung der deutschen Gesellschaft die Kirchensteuereinnahmen sinken werden und die Kirche gezwungen sein wird Gebäude zu verkaufen. Im konkreten Fall musste das Gemeindehaus in der Arcisstrasse aufgegeben werden. Das Diakoniewerk München-Maxvorstadt hat es übernommen und wird dort nächstes Jahr ein medizinisches Versorgungszentrum errichten und seine Klinik erweitern.
Pfarrer Rainer Schulz liess sich dadurch nicht entmutigen und intensivierte die Zusammenarbeit mit dem Diakoniewerk in der Heßstraße: "Wir sind nun viel präsenter in der Maxvorstadt selbst und beim Seniorenprogramm konnten Bewohner des Viertels und des Seniorenheimes zusammen gebracht werden - ein Gewinn." Auch die Führungen im Diakoniewerk München-Maxvorstadt für die Gemeindemitglieder St. Markus werden gerne angenommen. Oberin Eva - Maria Matzke vom Diakoniewerk München-Maxvorstadt sieht das genau so: " Berührungsängste vor einem Seniorenheim können abgebaut werden und das Diakoniewerk München-Maxvorstadt, welches ja auch den Kindergarten der Gemeinde beherbergt, wird so zur Begegnungsstätte der Generationen.
"Beispielhaft nannte daher der Landesbischof diese Situation: " Hier ist aus einer Zwangssituation etwas besseres entstanden. Sowohl die Gemeinde, als auch das Diakoniewerk, als auch das Stadtviertel haben etwas davon."
Die evangelische Kirche sei für alle da, generationsübergreifend, das sei Aufgabe und Zukunft der Kirche selbst, so der höchste Repräsentant der evangelischen Kirche in Bayern.
27.06.2006
Diakoniewerk München-Maxvorstadt mit neuer Dachterrasse im Seniorenheim - ein Kleinod in der Großstadt

Oberin und Vorstandsmitglied Eva Maria Matzke eröffnete am gestrigen Dienstag nachmittag die neu gestaltete Dachterrasse mit rollstuhlgerechtem Zugang im Diakoniewerk München-Maxvorstadt in der Heßstraße.
Im vierten Stock des Gebäudes entstand eine 150 qm große Freifläche mit viel mediterranem Flair. Schilfüberdachungen als Schattenspender, viele mit Bewässerungsautomatik ausgestattete Pflanzkästen mit üppigen Sträuchern und Wände in rötlichen Erdfarben laden ein zum luftigen Verweilen über den Dächern der Maxvorstadt.
Der von den Seniorenheimbewohnern so sehr ersehnte Aus- und Umbau hat sich doch mehrere Jahre in die Länge gezogen. Knifflig war es, eine Zugangslösung zu erarbeiten, die die angrenzenden Seniorenappartments nicht einschränkt, mit dem barrierefreien Zugang einen Höhenunterschied zu bewältigen, Brandschutzauflagen zu erfüllen und schließlich das ganze auch zu finanzieren. 65.000 € sind eine Menge Geld.
Dem Vorstand des Diakoniewerks München-Maxvorstadt, welches sich mit seiner Klink, der geriatrischen Rehabilitation, mit dem Therapiezentrum und eben dem Seniorenheim als Serviceangebot für die Bevölkerung in diesem Stadtviertel versteht, war es wichtig, die Lebensqualität weiter zu erhöhen und so in der Maxvorstadt die Infrastruktur auch ein wenig zu verbessern.
21.03.2006
Kinder sind vom Aussterben bedroht
In der Zeitschrift "Durchblick" des Diakoniewerks München-Maxvorstadt hat die Bayerische Familien-ministerin Christa Stewens die erschreckenden Meldungen über das Nachkriegstief an Geburten kommentiert: Kinder sind in unserem Land eine aussterbende Spezies.
Die strukturellen Rücksichtslosigkeiten gegenüber Kindern seien Legion – so die Ministerin, die als Beispiele einen Hotelier am Wolfgangsee aufführt, der damit wirbt, keine Kinder aufzunehmen, oder den Münchner Wirt, der eine Familie vor die Tür setzte, weil sie Quartett gespielt hatte.Die Ministerin hält es auch für bezeichnend, dass in der deutschen Sprache die verschiedenen Lebensmodelle entweder als „Heimchen am Herd“ oder als „Rabenmutter“ madig gemacht werden. "Solche Begriffe werden Sie beispielsweise im weitaus kinderfreundlicheren Frankreich nie finden."
In Bayern stehe nicht die zwanghafte Steigerung der Geburtenrate im Vordergrund der Familienpolitik, sondern der Respekt vor der individuellen Entscheidung. So könnte der Weg zurück in eine kinderfreundliche Gesellschaft gefunden werden.
Das Diakoniewerk München-Maxvorstadt in dessen Hauszeitschrift der Beitrag erschienen ist, ist das Kompetenzzentrum für Gesundheit, Wohlergehen, Pflege und Ausbildung und beinhaltet eine fachärztliche Klinik, eine Abteilung für geriatrische Rehabilitation, ein Seniorenheim, ein Therapiezentrum und eine Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe.
14.11.2005
Narbenfreies Operieren
Der Münchner Chirurg Dr. Andreas Grube ist einer der ersten, der einen Eingriff von erheblicher Tragweite, nämlich eine Leistenbruchversorgung, so durchgeführt hat, dass nach einigen Wochen keine sichtbaren Verletzungen des Körpers zurückbleiben.
Möglich wurde dieser, in der Belegklinik des Diakoniewerks München-Maxvorstadt durchgeführte Eingriff durch eine neuartige Titanbeschichtung der chirurgischen Elemente. Diese sind nun unter 3 mm stark und trotzdem stabil genug um millimetergenau arbeiten zu können. Die Stichinzision kann sozusagen vernachlässigt werden. Gute Aussichten für Leisten-, Blinddarm- und Gallenblasenpatienten.
Diese neuartige Technologie bedeutet weniger Schmerzen und Risiko für die Patienten und selbstverständlichen, da narbenfrei, einen ästhetischen Vorteil. Doch auch die Volkswirtschaft profitiert: Mit dem neuen Instrumentarium operierte Patienten sind in weniger als einem Fünftel der Zeit wieder fit, die bei offenen Operationen veranschlagt werden muss. Trotzdem übernehmen die Krankenkassen nicht die relativ geringen Mehrkosten. Ein Fall bürokratischer Fortschrittsverweigerung.
Das Unternehmen Gimmi aus Tuttlingen, seit 73 Jahren Hersteller und Vertreiber medizinischer Produkte, hat einen Titan-Keramik-Werkstoff dafür verwendet, der auch in Formel 1-Boliden Verwendung findet und in Deutschland hergestellt wird.
Das Diakoniewerk München-Maxvorstadt wurde aufgrund seiner Kompetenz in Sachen Leistenbruchoperationen und aufgrund der allgemein niedrigsten Komplikationsraten für diese neue Operationstechnik ausgewählt. Dr. Grube, Spezialist für Schlüssellochchirurgie, ist weit über die Grenzen Bayerns hinaus, bekannt für seine Fähigkeiten in diesem medizinischen Sektor.

17.01.2011
Artikel "Wege aus der Qual" in der AZ - Schmerzabteilung des Diakoniewerks München Maxvorstadt
10.11.2010
Artikel "Schmerzen los werden" in der AZ - Schmerzabteilung des Diakoniwerks München Maxvorstadt
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09.11.2010
Artikel "Volkskrankheit chronischer Schmerz" in der AZ über die Schmerzabteilung des Diakoniewerks München Maxvorstadt
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14.6.2010
Diakoniewerk München Maxvorstadt eröffnet Klinikerweiterungsbau –
Klinik und Seniorenmedizin perfekt verzahnt
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21.04.2010
Diakoniewerk
München jetzt mit Akutgeriatrie – Seniorenmedizin auf einem neuen Niveau
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06.05.2009
Diakoniewerk M-M auch weiterhin eines der besten Seniorenheime Bayerns
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Richtfest Neubau Arcisstraße
Richtfest Neubau Aricsstraße.
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21.04.2009
Sozialministerin Christine Haderthauer zu Besuch im Diakoniewerk München-Maxvorstadt.
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09.04.2009
Beckstein arbeitet für das Diakoniewerk
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30.01.2009
Grundsteinlegung für den Neubau
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17.11.2008
Verleihung des KTQ-Zertifikats für die Klinik.
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24.09.2007
Diakoniewerk München-Maxvorstadt eröffnet Hauptabteilung für Innere Medizin – Hauptredner Bundesminister Seehofer beweist erneut soziale Kompetenz
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13.05.2007
Führungswechsel im Vorstand des Diakoniewerkes München-Maxvorstadt
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27.10.2006
Diakoniewerk München-Maxvorstadt erhält das Qualitätssiegel für Pflegeheime - Experten erläutern, woran man gute Heime erkennt
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12.10.2006
Landesbischof Johannes Friedrich besucht Diakoniewerk München-Maxvorstadt: "Die Zukunft der Kirche liegt in der Verknüpfung der Generationen!"
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27.06.2006
Diakoniewerk München-Maxvorstadt mit neuer Dachterrasse im Seniorenheim - ein Kleinod in der Großstadt
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21.03.2006
Kinder sind vom Aussterben bedroht
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14.11.2005
Narbenfreies Operieren
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