Der Begriff kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Dienst“. Jesus geht mit gutem Beispiel voran: Mit seiner frohen Botschaft dient er den Menschen. Er sagt von sich: „Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele.“ (Matth.20,28)
Jesus stellt sich in eindrucksvoller Weise auf die Seite der Schwachen: „Ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen. Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.” (Matth.25,40)
Schon in der Urgemeinde gehörte der Gottesdienst und die Sorge für die bedürftigen Gemeindeglieder zusammen. Das Evangelium von Jesus Christus wurde weitergesagt. Für die Armen wurde gesammelt. Die ersten Christen verbanden geistliches Leben mit tätiger Nächstenliebe. Das wirkte sehr anziehend auf ihre Umgebung und viele Menschen fanden zur Gemeinde.
Schon bald wurde für die Armenpflege ein eigenes Amt in der Kirche eingerichtet, das Amt des Diakons: „Sieben Männer mit gutem Ruf wurden ausgewählt und zum Dienst an den Witwen bestellt. Unter Handauflegung wurden sie für ihr Amt gesegnet.” (Apg.6,6)
Diakonie bedeutet von Anfang an: Die christliche Gemeinde sorgt für Menschen in Not.

(aus der Bergpredigt Jesu)